Dienstag, 25. September 2007

New York!

Da die NJ Transit in der letzten Woche für uns Studenten Freifahrten anbot, entschlossen wir uns am Samstag nach New York zu fahren und einen ersten Eindruck von Manhattan zu bekommen. Im Fotoalbum seht ihr die Bilder in der Reihenfolge, wie wir gelaufen sind. So bekommt ihr einen guten Eindruck davon wie abwechslungsreich Manhattan ist und wie nahe die verschiedenen Welten beieinander liegen.
Eine tolle Stadt!

New York

Samstag, 22. September 2007

Weitere Bilder vom PTS Campus
Und noch ein Post für heute: Jonathan, der andere Student aus Tübingen, der mit mir hier in Princeton verweilt, hat sehr schöne Bilder vom Campus gemacht. Anstatt nun eigene Bilder hier auf meinen Blog zu stellen, verweise ich euch jetzt einfach auf seinen Blog. Dort findet ihr eine sehr schöne und sehr ausführliche Bilderzusammenstellung.
Seinen Blog findet ihr unter: www.jonathanprinceton.blogspot.com
Viel Spaß beim Durchschauen!
EOP
EOP = Early Orientation Programm für die Internationalen
Die Uni hat begonnen

Seit Mittwoch hat für mich das neue Semester begonnen. Ich habe insgesamt vier Kurse zu sehr unterschiedlichen Themenbereichen gewählt, dabei aber darauf geachtet, möglichst etwas für meine Allgemeinbildung zu tun. Herausgekommen sind folgende Kurse: Christian Women in the World of Later Antiquity, Theology in an Age of Science, Philosophy of the Arts und Sects & Cults in America.
Erst hatte ich große Angst, dass mir die Arbeit zuviel werden würde. Denn allein den Kursplan zu lesen ist schon anstrengend. Man muss viel lesen, Paper schreiben, Übungsgruppen leiten und natürlich fleißig mitdiskutieren, denn hier wird Mitarbeit benotet. Nach meinen ersten Veranstaltungen am Mittwoch war ich zuerst wieder etwas beruhigt. Es stellte sich heraus, dass meine Profs doch Menschen sind, und der Arbeitsaufwand schon zu schaffen ist. So dachte ich. Als ich anfing zu lesen, musste ich aber auch schnell feststellen, dass ich in einer Fremdsprache viiiiieeeeel langsamer lese als in Deutsch. Das hatte ich nicht bedacht!
Das Trostpflaster dabei ist, dass die Lektüre Spaß macht, weil die Themen mich wirklich interessieren. Zum Beispiel lese ich gerade über die Situation der Frauen in der griechischen Antike. Gerade die Antike interessiert mich sehr, das war schon in der Schule meine große Motivation für Latein, später dann auch für Griechisch.
Bis gestern las ich etwas über Sekten: auch nicht schlecht. Und ab hoffentlich bald darf ich ein Buch über "Scientific Faith and Religious Understanding" lesen mit dem tollen Titel "Pascal's Fire". Ihr seht, beschäftigt bin ich. Und ich habe Spaß.

Apropro Spaß: der soll natürlich nicht zu kurz kommen. Morgen geht's nach New York. Für uns Studenten sind diese Woche die Zugtickets für umsonst. Die Gelegenheit für einen Abstecher in die Großstadt.

P.S.: Wenn ich nicht wieder so faul bin, wie die letzte Woche, und es diesmal hoffentlich schneller auf die Reihe bekomme, etwas zu posten, dann könnt ihr hier bald die Bilder von New York bewundern...

Samstag, 15. September 2007

EOP oder auch Masters Orientation...
oder wie sie auch alle heißen. Langsam habe ich genug von den Einführungsveranstaltungen. Auch wenn sie ihre guten Seiten haben. So habe ich im EOP (early orientation programm) diese Woche schon gelernt, wie man ein Paper verfasst und mein erstes erfolgreich abgegeben. Doch es gibt auch andere Dinge auf dem Programm, die weniger interessant sind. Heute zum Beispiel: Health Insurance in Amerika! Leute, seid froh über das deutsche System!!! Dankt Gott jeden Tag, dass es doch so einfach und sooooo günstig ist! Hier muss man sich zuerst für einen Haufen Geld versichern und dann aber dennoch bei jedem Arztbesuch Pauschalen zahlen. Achso, eine Zahnversicherung ist da "NATÜRLICH" nicht dabei.
Solltet ihr mich mal wieder über das deutsche System klagen hören, erinnert mich an Amerika.

Montag, 10. September 2007

Freudige Nachrichten
Seit gerade eben besitze ich eine Festnetznummer. Die freudige Nachricht daran ist, dass es eine deutsche Telefonnummer ist, genauer gesagt eine Stuttgarter Festnetznummer. Dies wiederum bedeutet für euch, dass ihr mich relativ billig von eurem Telefon aus anrufen könnt. Ihr erreicht mich immer, wenn ich online bin, ansonsten ist mein Anrufbeantworter an. Online bin ich immer dann, wenn ich in meinem Zimmer bin und nicht schlafe. Alles klar? Ich freu mich auf eure Anrufe - egal ob ihr auch Skype habt oder mich nun über meine Rufnummer erreicht.

Meine Nummer lautet: hahaha.
Nee, nee. Das mache ich nicht. Nicht, solange jeder hier meine Nummer sehen kann. Schickt mir einfach eine Nachricht per Mail oder übers studivz oder schreibt einen Kommentar mit eurer Emailadresse, ich maile euch die Nummer dann zu.
:-)
Erste Eindrücke von Princeton
Dies sind diesselben Bilder wie im Studivz, also diejenigen, die sie dort schon gesehen haben: dies ist ein alter Hut für euch.
Für die Anderen: Hier könnt ihr einen ersten Eindruck von meinem neuen Zuhause bekommen.
Viel Spaß!
"Das blaue Ungetüm"

Gestern hatte ich einen sehr erfolgreichen Tag, was die Fertigstellung der Einrichtung meines Zimmers hier in Princeton betrifft.
Obwohl ich schon einiges mehr nach Amerika gebracht habe, als andere Austauschstudenten, aber dennoch viel weniger, als ich jemals in Deutschland um mich hatte (*schnief*), konnte ich damit nicht mein neues Zimmer füllen. Es ist dafür einfach zu groß. Soweit meine Probleme bis gestern.
Aber.....
Gestern Nachmittag fand auf dem Gelände des Seminarys eine Art Bazar statt, auf dem wir internationalen Studenten uns kostenlos verschiedene Dinge aussuchen konnten, die vorherige Jahrgänge internationaler Studenten oder auch amerikanische Studenten zurückgelassen haben. Das meiste davon noch in gutem Zustand. Da witterte ich meine Chance, mein Zimmer mit dem noch nötigsten auszustatten, damit es bewohnbar - also für mich bewohnbar (meine Definition ist da etwas anders, als die von anderen - naja, ihr kennt mich ja... -) - und gemütlich wird.
Bisher hatte ich nur eine Deckenlampe, deshalb stand ganz oben auf meiner Liste: Lampen. Die gabs auch, sodass ich nun stolze Besitzerin einer Steh- und einer Schreibtischlampe bin.
Aber das beste kommt jetzt: Ich hatte eine riesen leere Ecke in meinem Zimmer, die geradezu nach Möbeln schrie. Da ich mich zum Lesen gerne auch mal in einen bequemen Stuhl setze und ungern an den Schreibtisch, hielt ich auch nach einer bequemen Sitzgelegenheit Ausschau. Und es gab sie: leider weiß ich nicht, wie man dieses Gerät bezeichnen könnte, um es zu beschreiben. Wenn jemand von euch einen Namen dafür weiß, dann schreibt ihn mir bitte. Nun aber genug der Worte: hier kommt *tusch*, hier kommt *tusch*, hier kommt mein super bequemes "blaues Ungetüm" mit mir drinnen. Damit ihr noch wisst, wie ich aussehe... *hihi*
Sieht gut aus, oder?
Jetzt habe ich vorallem keine leere Ecke mehr...
Der Ausblick aus meinem Zimmer oder: der Baum
Als ich hier vor einer halben Woche einzog, konnte ich bei einem Blick aus meinem Fenster zwei wundervolle Bäume bewundern und betrachten. Beide standen nicht zu dicht an meinem Fenster, das heißt, Licht kam trotzdem rein. Die volle Schönheit meines Ausblicks könnt ihr auf obigem Foto sehen.
Gestern allerdings, da traf mich fast der heilige Schlag. Nach vollendetem Nachmittagsprogramm komme ich zu meinem Dormitory zurück und finde zwei riesen Lastwagen mit Kran und Häcksler, sowie mehrere mit Kreissägen bewaffnete Männer vor! Und die hatten doch echt nichts besseres zu tun, als einen meiner zwei lieben, in vollem Grün stehenden Bäume zu fällen. Als ich in meinem Zimmer ankam, bot sich mir von oben ein Bild der Verwüstung. Bisher hatten sie alle Äste abgesägt, die nun um den ehemaligen Baum verteilt auf ihre Zerkleinerung zu Holzspänen warteten. Das sah dann so aus wie ihr es rechts seht.



Zu diesem Zeitpunkt dachte ich noch: "Aha, sie machen zuerst das Kleinvieh, denn das macht ja bekanntlich viel Mist, und dann kommt die schwere Arbeit!".
Denkste!
Das tolle Denkmal haben sie einfach stehen lassen! Nun habe ich einen Marterpfahl direkt vor meinem Fenster! Ich kann euch sagen: ein sehr erbaulicher Anblick!
Aber seht es euch selbst in aller Pracht an...


Sieht das nicht herrlich aus?
Ich hoffe, das kommt auch noch weg. Oder sie dekorieren es wenigstens angemessen. In Rosa- und Pinktönen würde ich vorschlagen... ;-)
Andere Vorschläge?

Samstag, 8. September 2007

Erinnert ihr euch an diesen Geldschein?

Diejenigen, die es nicht tun: Well, dann gehört ihr nicht zu den Glücklichen.
Diejenigen, die ihn wiedererkennen: Ihr seid die Glücklichen, die mein Leben hier heute schon versüßt haben.
Heute war ein Tag, von dem ich sagen würde, er war gelungen. Er startete etwas überschattet für mich, da ich lange versucht habe zu telefonieren. Allerdings ohne Erfolg zu haben. Als es um die Mittagszeit endlich geklappt hatte - thanks God - schien die Sonne gleich viel heller und - meiner Meinung nach - ist seitdem ein Teil des Knotens geplatzt. Heute Mittag haben wir in unserer Gruppe der Internationalen angefangen uns miteinander zu beschäftigen. Es bilden sich erste kleinere Gruppen, die jedoch nicht zu fest sind, sodass, wenn immer es jemand möchte, er/sie hinzustoßen kann. Gerade bei den Mahlzeiten macht es das ganze viel einfacher, weil ich nun weiß, ich kann mich zu den Leuten hinsetzen, ich weiß, worüber wir - und vorallem, dass wir uns - unterhalten können. Heute Abend haben wir uns Frisbees organisiert und in einer ziemlich großen Gruppe mitten auf dem Campus auf einer großen Wiese - the Quad - Friesbee gespielt. Als es um kurz vor acht zu dunkel dafür war, haben wir beschlossen noch was trinken zu gehen. Sehr nett! Das erinnerte mich an das vergangene Sommersemester in Tübingen. Leider kamen wir nicht weit, da zwei von uns keine I.D. Card dabei hatten und wir sie auch nicht außerhalb des Pubs stehen lassen wollten. Folglich sind wir dann Eisessen gegangen. Very delicious! Ihr seht, euer Geburtstagsgeschenk trägt Früchte und hilft mir sehr viel mich hier einzuleben. :-)

And by the way: Ich bin seit heute stolze Besitzerin eines amerikanischen Kontos mit einer Debit- sowie Visa-Card!!! Juhu!!! Wenn ich dann mal mein Geld eingezahlt habe - damit meine ich nicht den Rest der 20 Dollar, die ihr oben seht... ;-) - dann können die Shoppingtrips durch die wunderbaren, kleinen, teuren Läden in Princeton beginnen.

God bless you!

Donnerstag, 6. September 2007


Zimmer 302
Da ist sie wieder, die Zahl, die mich schon die letzten 1 1/2 Jahre begleitet hat. Doch da war es die Zimmernummer im Stift, nun ist es meine Zimmernummer in der Brown Hall in Princeton. Zufall? Nein, Fügung!
Heute bin ich nun endlich in meinem neuen Zuhause auf Zeit angekommen. Gerade sitze und genieße ich es sehr, von meinem Laptop und meinem neuen Zimmer aus diesen Post zu schreiben.
Von den vergangenen Urlaubstagen gibt es viel zu berichten: dies werde ich immer wieder in Häppchen mit Bildern gepaart einschieben, sonst wird es jetzt zu viel auf einmal.

Zunächst: Heute morgen fand ich mich in Princeton ein und wurde auch gleich durch nette Willkommensschilder an den Türen zur Tempelton Hall begrüßt. Also nicht ich persönlich, sondern alle internationalen Studenten natürlich.
Mir wurde nach einigen Erklärungen und verschiedenstem Material dann auch mein Zimmer gezeigt. Super! Es ist ziemlich groß und richtig nett um die Ecke geschnitten.
Dieses Bild zeigt den "Eingangsbereich". Ihr müsst euch vorstellen, dass ich in der Ecke stehe, und mich zum nächsten Bild nur nach rechts drehen muss. Neben mir ist auch ein Fenster... :-) Die Wände sind noch kahl, aber da wird im Laufe der Zeit bestimmt noch anders. Am Samstag findet außerdem ein Bazar statt, auf dem wir uns Dinge heraussuchen können, die internationale Studenten vor uns, zurückgelassen haben. Dazu gehören wohl vorallem Lampen, Stühle, kleine Kühlschränke etc. Da ich bisher nur eine Deckenlampe habe, hoffe ich, dort zwei Lampen zu bekommen. Eine für meinen Schreibtisch, eine für die Kommode. Ich werde euch auf dem Laufenden halten... ;-)

Doch soweit, so gut: ich bin gut an meinem Zielort angekommen. Und morgen früh beginnt die Einführungswoche. Davon wird es bestimmt was zu berichten geben...