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| Thanksgivi |
Freitag, 30. November 2007
Donnerstag, 22. November 2007
Thanksgiving
Heute begannen die ersten richtigen Ferien im neuen Akademischen Jahr: A couple of days of Thanksgiving recess which are considered to provide some time for relaxation and family. (Sorry, für den englischen Satz, aber mir wollte grad keine passende Übersetzung ins deutsche einfallen. Tja, das passiert leider immer öfter. Oder sollte ich sagen, Gott sei Dank?) Seit Beginn der Woche sind die meisten fleißig mit Vorbereitungen für Thanksgiving beschäftigt. Sehr viele Kommilitonen sind spätestens gestern Abend nach Hause gefahren. Und auch ich musste mich richtig vorbereiten, denn ab morgen hat die Bibliothek bis Sonntag zu und auch die Caféteria kocht bis Montagmorgen kein Essen für uns. Deshalb ging's heute morgen erstmal in die Bibliothek zum Kopieren. Die guten Vorsätze zum Arbeiten sind da! Und heute Mittag unternahmen Laura, Emöke und ich eine kleine Wanderung zum Supermarkt. Der Weg führt herrlich durch tolle Landschaft direkt an einem Fluß lang. Nach ca. einer Stunde waren wir am Supermarkt. Und auch dort war die Festtagsstimmung zu spüren, denn der Laden war voll von Leuten, die noch etwas für die Feiertage brauchen. Nicht zu vergessen die aufgetürmten toten und tiefgefrorenen Truthähne! Höchst merkwürdiger Anblick und vorallem kein appetitlicher.
Auch ich werde etwas von der Festtagsstimmung hautnah miterleben. Morgen früh bin ich zu einem Thanksgiving-Frühstück eingeladen und am Nachmittag geht's zu einer amerikanischen Familie nach Hause. Ich bin gespannt wie's wird!
Am Freitag gibt's gleich nochmal ein verspätetes Thanksgivingessen, zu dem ich auch eingeladen bin. Kurzum, meine nächsten Tage bestehen hauptsächlich aus essen. :-)
Auch ich werde etwas von der Festtagsstimmung hautnah miterleben. Morgen früh bin ich zu einem Thanksgiving-Frühstück eingeladen und am Nachmittag geht's zu einer amerikanischen Familie nach Hause. Ich bin gespannt wie's wird!
Am Freitag gibt's gleich nochmal ein verspätetes Thanksgivingessen, zu dem ich auch eingeladen bin. Kurzum, meine nächsten Tage bestehen hauptsächlich aus essen. :-)
Montag, 19. November 2007
Dance Party
Im letzten Post erzählte ich von der Dance Party, die ich gemeinsam mit zwei Freundinnen hier organisiert habe. Ich habe die Bilder auf meine Facebook-Seite geladen. Für alle die nicht im Facebook sind, reicht dieser Link: http://www.facebook.com/album.php?aid=10628&l=a9e3b&id=519473917
Dann bekommt ihr einen kleinen Eindruck von unsrer Party und vorallem davon, wie unendlich heiß es in diesem Raum war... :-)
Dann bekommt ihr einen kleinen Eindruck von unsrer Party und vorallem davon, wie unendlich heiß es in diesem Raum war... :-)
Sonntag, 18. November 2007
Lang, lang ist es her...
...daß ich hier das letzte Mal etwas von mir hören haben lasse und es wird Zeit etwas mit meinen Erzählungen aufzuschließen.
Die Uni ist am laufen und deshalb ist vieles, was ich erlebe, Alltag. Alltag heißt für mich, dass ich viele Texte lesen muss, Paper schreibe und auf Prüfungen lerne. Alltag heißt aber auch, mit neuen Freunden einen Kaffeestundenplan ausarbeiten, um sich dann regelmäßig zu einem solchigen zu treffen. Auf dem Bild kriegt ihr einen Eindruck, wie das hier dann aussieht. Leider fehlt die Vierte im Bunde...
Alltag heißt ebenfalls, oft in den Chor oder zu Zusatzproben zu gehen, da ich sowohl im Chapel Choir (dem normalen Chor) als auch im Touring Choir (dem nicht so normalen Chor) singe. Der Touring Choir ist eine Chor, der sich immer einmal vor einem Auftritt zu einer Sonderprobe trifft und dann in Gemeinden fährt, um dort den Gottesdienst zu gestalten und als "Botschafter" des Seminary's zu dienen. Musik ist aber auch außerhalb des Chores in den vergangenen Wochen wichtig gewesen. Zum Auftakt der Reading week, die inzwischen auch schon wieder so lange her ist, dass es nicht mehr wahr ist, hatten Emöke, Laura und ich eine Dancing Party geplant, um hier mal etwas Schwung in die amerikanische Party-Kultur zu bringen, die hauptsächlich aus Rumstehen, Reden und Trinken besteht. Das gemeinsame Planen, Vorbereiten und dann auch Ausführen war ein großer Spaß!
Danach ging es erstmal vorallem Motivationsmäßig bergab. Die Reading Week wollte überstanden werden. Ich war allerdings noch nicht wirklich bereit für eine Pause, hätte zwar viel tun sollen, aber durch etlich blöde Zusammenkommnisse, war diese Woche eher ein Reinfall. Danach ging's aber Gott sei Dank wieder steil nach oben. Vorallem hinsichtlich des Arbeitspensums, denn die Midterms standen an. Bei mir hieß das, dass ich ein Paper abzugeben hatte und eine Prüfung geschrieben habe. Gefühlsmäßig bin ich zufrieden, offizielle Ergebnisse gab's bisher aber noch nicht.
Seit knappen zwei Wochen ist nun wieder der normale Unialltag eingekehrt ohne Prüfungen. Doch das bleibt nicht lange, denn am Donnerstag steht Thanksgiving vor der Tür und damit auch eine halbe Woche Ferien. Ich werde das Thanksgiving Dinner bei einem amerikanischen Studenten daheim miterleben und die restliche Zeit hoffentlich produktiv an meinem Schreibtisch verbringen. Mit großer Freude und mit Erschrecken stellte ich nämlich fest, dass Weihnachten gar nicht mehr soooo weit entfernt ist. Das heißt, dass ich nicht mehr sooo lange warten muss, meine Familie und danach Julian zu empfangen, aber leider heißt das auch, dass es nicht mehr sooo lange ist, bis ich meine vier Paper fertighaben muss. Mit einem habe ich bisher angefangen. Es bleibt also noch viel zu tun!
Was gibt es sonst noch zu berichten?
Ich lebe mich hier immer besser ein: sowohl die Gegend kenne ich nun schon ein wenig besser, in New York war ich auch nochmal, und vorallem die Leute und die Sprache werden mir immer vertrauter. Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich gar nicht mehr sagen kann, ob eine Person gerade mit mir in Englisch oder Deutsch geredet hat. Das Umschalten klappt immer schneller und problemloser. Es ist spannend zu beobachten, was sich bei einem selbst so im Laufe der Zeit verändert.
Der erste Kulturschock ist, denke ich, überstanden, nun geht es eher ans Eingemachte und sehr USA spezifische Dinge. Sehr eindrücklich sind mir meine Kontakte mit der Army in Erinnerung. Sei es, dass man auf der Straße angequatscht wird, ob man nicht in eine Liste aufgenommen werden will (NEIN, DANKE!!!!) oder sei es, dass man wirklich krasse Erzählungen hört am Veterean's Day. Ich bin gottfroh, dass unsre Bundeswehr nicht in dem Maße aktiv ist wie die amerikanische! Die befinden sich hier ständig irgendwo im Kampfeinsatz und die Bevölkerung muss dementsprechend auch mit den Auswirkungen leben. Krass! Und vorallem für mich ungewohnt.
Zum Schluss noch eine andere Anekdote, die ich diese Woche im Chapel Sevirce hörte: Wie nennt man Christen, die nur mit nem Lächeln auf dem Gesicht und purer Freude durchs Leben laufen, denn sie sind ja Christen und da gibt es nichts außer Freude? - Cha-Cha-Christen!
Fand ich nett...
Liebe Grüße aus den Staaten, passt auf euch auf!
...daß ich hier das letzte Mal etwas von mir hören haben lasse und es wird Zeit etwas mit meinen Erzählungen aufzuschließen.
Die Uni ist am laufen und deshalb ist vieles, was ich erlebe, Alltag. Alltag heißt für mich, dass ich viele Texte lesen muss, Paper schreibe und auf Prüfungen lerne. Alltag heißt aber auch, mit neuen Freunden einen Kaffeestundenplan ausarbeiten, um sich dann regelmäßig zu einem solchigen zu treffen. Auf dem Bild kriegt ihr einen Eindruck, wie das hier dann aussieht. Leider fehlt die Vierte im Bunde...

Alltag heißt ebenfalls, oft in den Chor oder zu Zusatzproben zu gehen, da ich sowohl im Chapel Choir (dem normalen Chor) als auch im Touring Choir (dem nicht so normalen Chor) singe. Der Touring Choir ist eine Chor, der sich immer einmal vor einem Auftritt zu einer Sonderprobe trifft und dann in Gemeinden fährt, um dort den Gottesdienst zu gestalten und als "Botschafter" des Seminary's zu dienen. Musik ist aber auch außerhalb des Chores in den vergangenen Wochen wichtig gewesen. Zum Auftakt der Reading week, die inzwischen auch schon wieder so lange her ist, dass es nicht mehr wahr ist, hatten Emöke, Laura und ich eine Dancing Party geplant, um hier mal etwas Schwung in die amerikanische Party-Kultur zu bringen, die hauptsächlich aus Rumstehen, Reden und Trinken besteht. Das gemeinsame Planen, Vorbereiten und dann auch Ausführen war ein großer Spaß!
Danach ging es erstmal vorallem Motivationsmäßig bergab. Die Reading Week wollte überstanden werden. Ich war allerdings noch nicht wirklich bereit für eine Pause, hätte zwar viel tun sollen, aber durch etlich blöde Zusammenkommnisse, war diese Woche eher ein Reinfall. Danach ging's aber Gott sei Dank wieder steil nach oben. Vorallem hinsichtlich des Arbeitspensums, denn die Midterms standen an. Bei mir hieß das, dass ich ein Paper abzugeben hatte und eine Prüfung geschrieben habe. Gefühlsmäßig bin ich zufrieden, offizielle Ergebnisse gab's bisher aber noch nicht.
Seit knappen zwei Wochen ist nun wieder der normale Unialltag eingekehrt ohne Prüfungen. Doch das bleibt nicht lange, denn am Donnerstag steht Thanksgiving vor der Tür und damit auch eine halbe Woche Ferien. Ich werde das Thanksgiving Dinner bei einem amerikanischen Studenten daheim miterleben und die restliche Zeit hoffentlich produktiv an meinem Schreibtisch verbringen. Mit großer Freude und mit Erschrecken stellte ich nämlich fest, dass Weihnachten gar nicht mehr soooo weit entfernt ist. Das heißt, dass ich nicht mehr sooo lange warten muss, meine Familie und danach Julian zu empfangen, aber leider heißt das auch, dass es nicht mehr sooo lange ist, bis ich meine vier Paper fertighaben muss. Mit einem habe ich bisher angefangen. Es bleibt also noch viel zu tun!
Was gibt es sonst noch zu berichten?
Ich lebe mich hier immer besser ein: sowohl die Gegend kenne ich nun schon ein wenig besser, in New York war ich auch nochmal, und vorallem die Leute und die Sprache werden mir immer vertrauter. Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich gar nicht mehr sagen kann, ob eine Person gerade mit mir in Englisch oder Deutsch geredet hat. Das Umschalten klappt immer schneller und problemloser. Es ist spannend zu beobachten, was sich bei einem selbst so im Laufe der Zeit verändert.
Der erste Kulturschock ist, denke ich, überstanden, nun geht es eher ans Eingemachte und sehr USA spezifische Dinge. Sehr eindrücklich sind mir meine Kontakte mit der Army in Erinnerung. Sei es, dass man auf der Straße angequatscht wird, ob man nicht in eine Liste aufgenommen werden will (NEIN, DANKE!!!!) oder sei es, dass man wirklich krasse Erzählungen hört am Veterean's Day. Ich bin gottfroh, dass unsre Bundeswehr nicht in dem Maße aktiv ist wie die amerikanische! Die befinden sich hier ständig irgendwo im Kampfeinsatz und die Bevölkerung muss dementsprechend auch mit den Auswirkungen leben. Krass! Und vorallem für mich ungewohnt.
Zum Schluss noch eine andere Anekdote, die ich diese Woche im Chapel Sevirce hörte: Wie nennt man Christen, die nur mit nem Lächeln auf dem Gesicht und purer Freude durchs Leben laufen, denn sie sind ja Christen und da gibt es nichts außer Freude? - Cha-Cha-Christen!
Fand ich nett...
Liebe Grüße aus den Staaten, passt auf euch auf!
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