Mittwoch, 30. April 2008

Leere, die für sich selbst spricht

So muss man wohl den Stand meines Blogs bezeichnen. Viel war los die letzten Wochen. Vorallem Arbeit. Einen ziemlichen Batzen meiner Abschlussarbeiten für dieses Semester mussten vor einer Woche abgegeben werden. Und das bedeutete für die Wochen davor und besonders die letzten Tage davor: STRESS! Aber es ist geschafft und nun warten nur noch ein Take-Home-Exam, eine schriftliche Prüfung und eine Hausarbeit (15 Seiten) auf mich. Das ist zu schaffen. Um mich von diesem Stress der letzten Wochen zu erholen, habe ich mir letzte Woche einen Tag frei genommen und bin nach New York gefahren. Nachdem Julian mich im Januar besucht hatte und wir etwas herumgekommen waren, hatte ich es nicht mehr nach New York geschafft. Das musste dringend geändert werden! Und es hat sich gelohnt: den späten Vormittag habe ich im Metropolitan Museum of Art verbracht,

um danach Lunch im Central Park zu genießen. Ich fühlte mich schon fast wie eine New Yorkerin.
Doch nur fast, denn nach fünf Stunden war ich erledigt und trat die Heimreise ins ruhige und beschauliche Princeton an. Da prallen verschiedene Welten aufeinander.
Der Rest der letzten Woche verlief ebenso entspannt weiter und nun ist die Vorlesungszeit hier ein für allemal vorbei. Zwei Semester an verschiedensten Vorlesungen und Seminaren liegen hinter mir und ich kann noch gar nicht richtig begreifen, wie schnell es im Rückblick vorbeiflog. Trotz Reading Week und Vorbereitung für die letzten Final Exams bleibt Zeit, die Zeit :-) zu genießen. So habe ich am Sonntag Jared, einen Freund, zu seiner Kirchengemeinde begleitet und ihn predigen hören; ich saß gemütlich mit Freunden zusammen oder ging zu einer Geburtstagsfeier einer Amerikanerin, die zu Beginn des Jahres für uns die Einführungswoche gestaltet hatte.
Kurz: Meine letzten drei Wochen genieße ich. Das volle Genussprogramm und auch das Packen starten nächste Woche Mittwoch, da ist der Abgabetermin für meine allerletzte Hausarbeit am Seminary. Juhu!!!
Ansonsten kann man hier das Erwachen der Natur bewundern und sich zum Teil schon sehr sommerlich fühlen. Besonders schön war, als die Magnolienbäume in voller Blüte standen.

Montag, 7. April 2008

Battle of the Bands

New Brunswick, NJ, USA
Court Tavern, Basement
Sonntag, 6. April 2008
22:30 Uhr
"Milan"


Herrlich! Das erste Mal in meinem Leben war ich bei einem Band Battle. Davon erfahren hatte ich über eine Email eines Kommilitonen, der selbst in einer Band Schlagzeug spielt und zur Zeit an einem Battle of the Bands teilnimmt. Bisher sind sie schon drei Runden weit gekommen. Gestern Abend stand die nächste Entscheidung an und ich, sowie zwei Freundinnen durften dabei sein. Keine von uns wusste so ganz genau, was uns erwarten würde. Deshalb war vorallem ich sehr positiv überrascht als die Band "Milan" mit "unserem" Schlagzeuger Edwin loslegte. Wow! Das war der Hammer! Da mit Bildern nicht viel von der Show zu vermitteln ist, habe ich mit meiner Camera ein kurzes Video gedreht. Den Sound solltet ihr ausschalten. Klingt grausam und gar nicht wie das Original. Der Grund: ich saß sehr nahe an einer Lautsprecherbox, der Sound war einfach zu laut für meine Camera, da kam die nimmer mit. Nun hört man nur seltsames Gequietsche. Die Wahrheit lag aber eher im Gegenteil. Aber dennoch: die restliche Bühnenshow bekommt man mit, und dass war mein Hauptanliegen.








Ein paar "normale" Bilder habe ich auch geschossen:


Edwin am Schlagzeug und Bandleader und -gründer Milan an der E-Gitarre.


Das begeisterte Publikum: Emöke, Laura und ich.

Ach ja, zum Schluss, kurz nach dem Auftritt von "Milan" als letzte Band des Abends, wurde das Ergebnis bekannt gegeben. "Milan" hatte gewonnen und ist eine Runde weiter. Am 18. Mai findet die nächste Austragung statt - genau am Abend vor meiner Abreise. Hoffentlich werde ich wieder mit im Publikum dabei sein. Die Jungs sind spitze!