So muss man wohl den Stand meines Blogs bezeichnen. Viel war los die letzten Wochen. Vorallem Arbeit. Einen ziemlichen Batzen meiner Abschlussarbeiten für dieses Semester mussten vor einer Woche abgegeben werden. Und das bedeutete für die Wochen davor und besonders die letzten Tage davor: STRESS! Aber es ist geschafft und nun warten nur noch ein Take-Home-Exam, eine schriftliche Prüfung und eine Hausarbeit (15 Seiten) auf mich. Das ist zu schaffen. Um mich von diesem Stress der letzten Wochen zu erholen, habe ich mir letzte Woche einen Tag frei genommen und bin nach New York gefahren. Nachdem Julian mich im Januar besucht hatte und wir etwas herumgekommen waren, hatte ich es nicht mehr nach New York geschafft. Das musste dringend geändert werden! Und es hat sich gelohnt: den späten Vormittag habe ich im Metropolitan Museum of Art verbracht,
um danach Lunch im Central Park zu genießen. Ich fühlte mich schon fast wie eine New Yorkerin.
Doch nur fast, denn nach fünf Stunden war ich erledigt und trat die Heimreise ins ruhige und beschauliche Princeton an. Da prallen verschiedene Welten aufeinander.Der Rest der letzten Woche verlief ebenso entspannt weiter und nun ist die Vorlesungszeit hier ein für allemal vorbei. Zwei Semester an verschiedensten Vorlesungen und Seminaren liegen hinter mir und ich kann noch gar nicht richtig begreifen, wie schnell es im Rückblick vorbeiflog. Trotz Reading Week und Vorbereitung für die letzten Final Exams bleibt Zeit, die Zeit :-) zu genießen. So habe ich am Sonntag Jared, einen Freund, zu seiner Kirchengemeinde begleitet und ihn predigen hören; ich saß gemütlich mit Freunden zusammen oder ging zu einer Geburtstagsfeier einer Amerikanerin, die zu Beginn des Jahres für uns die Einführungswoche gestaltet hatte.
Kurz: Meine letzten drei Wochen genieße ich. Das volle Genussprogramm und auch das Packen starten nächste Woche Mittwoch, da ist der Abgabetermin für meine allerletzte Hausarbeit am Seminary. Juhu!!!Ansonsten kann man hier das Erwachen der Natur bewundern und sich zum Teil schon sehr sommerlich fühlen. Besonders schön war, als die Magnolienbäume in voller Blüte standen.


